Bekim Sejranovic

Bekim Sejranovic

Geboren 1972 in Brcko. Besuch der Nautischen Schule und Kroatistikstudium in Rijeka. Lebt seit 1993 als Übersetzer (Ingvar Ambjornsen, Frode Grytten, Anthologie norwegischer Kurzgeschichten) abwechselnd im norwegischen Oslo und auf der kroatischen Insel Hvar. Publikationen: Erzählband Fasung (Naklada MD, Zagreb, 2002), Roman Nigdje, niotkuda (Profil, Zagreb 2008), Ljepši kraj (2010, Buybook, Sarajevo / Profil, Zagreb / B92, Belgrad)

Ljepši kraj - Ein schöneres Ende

Ljepši kraj, Roman.
Buybook, Sarajevo / Profil, Zagreb / B92, Belgrad 2010

„Als sie gesehen haben, dass ich Alkohol trinke und Schweinefleisch esse, war ich einer von ihnen.“

Synopsis

Er ist ein Bosnier in Oslo, ein Norweger vom Balkan,hin- und hergerissen zwischen Balkan und Norwegen und auf der Flucht vor sich selbst. Nach der Scheidung von seiner Frau und einem misslungenen Selbstmordversuch lernt er auf dem Osloer Flughafen Catherine, eine Kioskverkäuferin kennen. Ihre leidenschaftliche Affäre ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt, da er zwar an die Liebe, nicht aber an die Beständigkeit glaubt. Auf einer seiner Reisen nach Bosnien trifft er die schwangere Schwester eines entfernten Verwandten. Sie will Bosnien verlassen, um eine arrangierte Hochzeit zu umgehen. Er beschließt, sie zu heiraten, um ihr so zur Aufenthaltserlaubnis für Norwegen zu verhelfen und sie aus dem mit dem Wahhabismus infizierten Dorf zu retten.

Spätestens seit seinem zweiten Roman Nigdje niotkuda, ausgezeichnet mit dem Meša Selimovic –Preis, gehört Bekim Sejranovic zu den wichtigsten zeitgenössischen Autoren aus Bosnien und Herzegowina. Ljepši kraj erschien zeitgleich in Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien.

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Bekim Sejranovic: Ljepši kraj

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Nirgends, nirgendwoher

Profil International, Zagreb 2008. Roman, 254 S.

Mesa Selimovic Preis 2008

“Soll Tito jetzt, in dieser Sekunde verrecken, wenn das kein Tor war!” Es gibt keinen härteren Schwur im Leben des Protagonisten und seiner Kumpels Liso, Pele und Dino in den späten 70er-Jahren. Aber eines Tages wird der Schwur wahr, und das Leben ändert sich. “Ich wusste ja, dass Tito nicht meinetwegen gestorben war. Er wäre auch so gestorben. Und es war ein Tor!”

Synopsis Nirgends, nirgendwoher

“Ich wusste ja, dass Tito nicht meinetwegen gestorben war. Er wäre auch so gestorben. Und trotzdem war es ein Tor!” Bei Titos Totenwache in der Schule fließt Spucke, bei der Fernsehübertragung seiner Beerdigung Tränen und dann geht der Krieg los und einer nach dem anderen ins Exil.

Norwegen, knapp 20 Jahre später. Der Erzähler lebt in Oslo im Exil, arbeitet als Straßenmusiker und verkauft Fahrscheine auf einem Schiff, das Touristen kreuz und quer über den Oslofjord schippert. Abends trinkt er geschmackloses norwegisches Bier mit Lars, einem kahlköpfigen, tätowierten Wikinger, der herumgekommen und dabei heruntergekommen ist und mit einem Papagei zusammenlebt. Selma taucht auf, “meine künftige Frau“. Selma taucht ab, „meine künftige ehemalige Frau und die Mutter eines Kindes, das vielleicht nicht einmal von mir ist.”

Es gibt kein Ankommen in Norwegen und es gibt keine Rückkehr in ein Land, das es nicht mehr gibt. Nur manchmal gibt es „Hokahe“, das in der Sprache der Sioux „ein schöner Tag zum Sterben“ bedeutet.

Excerpt Nirgends, nirgendwoher

Bekim Sejranovic, Nigdje niotkuda
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