Maria Regina Heinitz

Maria Regina Heinitz

Geb. 1968 in Isny. Studium Deutsche Sprache, Literatur und Französisch. Studienabbruch. Artbuyerin und Fotoproduzentin. Poetry Slams, Wohnzimmer- und Kaffee-Satz-Lesungen. Veröffentlichungen: Ziegel – Hamburger Jahrbuch für Literatur (2010/2011). Kaffee. Satz. Lesen 1-12 (Anthologie, ‚Unter Mördern’). Literaturförderpreis der Kulturbehörde der Hansestadt Hamburg (2009).

Als der Sommer eine Farbe verlor

“Bénédicte ist ein Mädchen, eine junge Frau, ein Mensch, der sehr besonders ist, einen sehr besonderen Blick auf die Welt hat und eine sehr besondere Erzählstimme, mit der sie den Leser (mich!) in ihre Geschichte hinein gezogen hat; sanft und unaufdringlich aber trotzdem unentrinnlich – und ein bisschen für immer. Die Geschichte von Bénédicte hat sich in mir eingenistet und sie wird nicht fort fliegen sondern bleiben. Ich bin glücklich über dieses Buch, sehr glücklich – und ich weiß, dass es vielen anderen Lesern genau so ergehen wird.”

Isabel Abedi

Bloomsbury Berlin Verlag 2014
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Inhalt

An einem sorglosen Tag im Sommer ‘76 findet Bénédicte ihre Mutter Aimée in deren Atelier – sie hat versucht, sich das Leben zu nehmen. Kurz darauf zieht der Vater mit ihr und dem jüngeren Bruder Marcel in die westfälische Provinz. Dort will er die Leitung einer Klinik übernehmen. Fragen nach der Mutter begegnet er ausweichend, immerhin schreibt sie Briefe an ihre Kinder. Die beiden erkunden die vielen Zimmer der alten Villa und den verwunschenen Garten am Rande der Klinik. Dann beginnt die Schule, und Bénédicte lernt die hochbegabte Susi Engel kennen, die zuhören kann wie sonst niemand, und alles weiß über Politik, die RAF und Sex. Außerdem verliebt sie sich in Misha mit dem Rennrad. Mit ihm reist sie nach Hamburg zu einer Vernissage ihrer Mutter. Sie trifft dort nicht, wie erhofft, auf Aimée, entdeckt aber ein Gemälde, das deren lange verschwiegenen Aufenthaltsort verrät. Bénédicte begreift jetzt das nächtliche Fernbleiben des Vaters und warum ihre Mutter sie trotz der Briefe nie treffen wollte – und sie erkennt ihr Recht auf das eigene Glück.

Pressestimmen

“Wie Maria Regina Heinitz der Kinderperspektive eine eigene Stimme gibt, die durch den Ton des Rückblicks nicht verwässert wird, ist große Erzählkunst und fesselt den Leser sofort.”
(Jury Literaturförderpreis Hamburg)

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